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Satzung
Mandolinenorchester Gütersloh e.V
in der Neufassung vom 20.06.2006
§ 1
Gründung, Sitz, Geschäftsjahr
1) Der Verein wurde am 01.10.1977 gegründet und mit dem Namen „Mandolinenorchester
Gütersloh e.V. in das Vereinsregister der Stadt Gütersloh eingetragen.
2) Der Verein hat seinen Sitz in Gütersloh.
3) Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember.
§ 2
Aufgaben
1) Der laut § 1 gegründete Verein verfolgt keine wirtschaftlichen Ziele, sondern
ist ausschließlich und unmittelbar auf gemeinnützige und ideelle Zwecke im
Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung ausgerichtet.
Der Verein ist selbstlos tätig.
2) Zweck des Vereins ist die Förderung, Pflege und Erhaltung der Musik, insbesondere
auf Zupfinstrumenten und besonders die musikalische Ausbildung
und Förderung von Jugendlichen.
§ 3
Mittelverwendung
1) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet
werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
2) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd
sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 4
Mitgliedschaft
1) Der Verein führt als Mitglieder
a) Aktive
b) Passive
c) Jugendliche im Alter bis zu 14 Jahren
d) Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren
e) Ehrenmitglieder
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2) Eine Anmeldung zur Mitgliedschaft kann sowohl schriftlich wie auch mündlich
gegenüber einem Mitglied des Vereins erfolgen. Über die Aufnahme entscheidet
der Vorstand
§ 5
Rechte und Pflichten der Mitglieder
1) Durch einfachen Mehrheitsbeschluss der Mitglieder können Mitglieder des
Vereins ausgeschlossen werden, wenn diese durch ihr Verhalten den Verein
nachweisbar schädigen oder gegen Bestimmungen dieser Satzung grob verstoßen.
2) Alle Mitglieder haben die gleichen Rechte. Die Interessen der Jugendlichen
bis zu 14 Jahren werden im Vorstand durch einen Jugendvertreter wahrgenommen,
der auch stimmberechtigt ist.
3) Jedes Mitglied hat das Recht, ohne Einhaltung einer Frist durch mündliche
oder schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand seine Mitgliedschaft im
Verein zu kündigen. Die Beitragspflicht endet nach Ablauf des Monats, in dem
die Kündigung ausgesprochen ist. Die Mitglieder sind berechtigt, an den Vereinsversammlungen
teilzunehmen, innerhalb der festgesetzten Geschäftsordnung
das Wort zu ergreifen, Anträge zu stellen und ihr Stimmrecht auszuüben.
Die Mitglieder sind ferner berechtigt, an Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
4) Die Mitglieder haben die Pflicht, den in der Vereinsversammlung festgelegten
Beitrag zu zahlen.
5) Alle Mitglieder sind verpflichtet, die vom Verein gestellten Instrumente, Noten,
elektronischen Geräte und sonstigen Einrichtungen zu schonen und sorgfältig
zu behandeln. Für die einem Mitglied persönlich zum Gebrauch überlassenen
Einrichtungen und Gegenstände ist das Vereinsmitglied persönlich haftbar und
kann nur in ganz begründeten Ausnahmefällen anteiligen Ersatz erhalten. Über
die Höhe des Ersatzes entscheidet der Vorstand.
6) Die Bestimmungen dieser Satzung sind von jedem Mitglied des Vereins zu
beachten und zu befolgen.
7) Die Mitglieder sind gehalten, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die Belange
des Vereins einzusetzen. Die Mitglieder nach § 4 Abs. 2c) haben Zutritt
zu den Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins und haben beratende,
jedoch nicht beschließende Stimme.
§ 6
Dirigent
Der Dirigent wird vom Verein angestellt. Er nimmt aufgrund seiner Aufgabenstellung
im Verein an den Vorstandssitzungen teil und hat Stimmrecht.
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§ 7
Vorstand
1) Der Vorstand des Vereins besteht aus 6 Mitgliedern:
a) zwei Vorsitzende
b) der Kassenwart
c) der Schriftführer
d) der Jugendvertreter
e) ein Beisitzer
Die beiden Vorsitzenden, sowie der Kassenwart sind vertretungsberechtigte
Vorstandsmitglieder.
2) Der Verein wird durch jeweils zwei der in § 7 Abs. 2 genannten Vorstandsmitglieder
gerichtlich und außerordentlich vertreten.
3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl auf die
Dauer von drei Jahren gewählt. Über die Wahl des Vorstandes und über die
sonstigen Sitzungen und Versammlungen ist ein Protokoll abzufassen. Über
die Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstandes entscheidet und bestimmt
der Vorstand intern.
4) Die Belange des Vereins werden sowohl innerhalb wie auch außerhalb des
Vereins vom Vorstand wahrgenommen und vertreten. Der Vorstand kann bestimmte
Aufgaben auf nicht dem Vorstand angehörige Mitglieder des Vereins
delegieren.
§ 8
Mitgliederversammlung
1) Der Vorsitzende des Vorstandes oder dessen Vertreter beruft alljährlich,
spätestens drei Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres eine Generalversammlung
der Mitglieder ein, zu der diese spätestens eine Woche vorher
schriftlich oder auf dem vereinsüblichen Wege unter Mitteilung der einzelnen
Tagesordnungspunkte eingeladen werden müssen.
2) Der Vorsitzende leitet die Versammlung. Sind Wahlen durchzuführen, bestimmt
die Versammlung einen Wahleiter. Die Versammlung ist beschlussfähig,
soweit mindestens 1/3 aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder
anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit wird unverzüglich durch den
Vorstand eine neue Versammlung einberufen, in der einfache Mehrheitsbeschlüsse
Gültigkeit haben. Zur Beschlussfassung ist, soweit in der Satzung
nichts andres bestimmt wird, die einfache Mehrheit der Anwesenden
ausreichend.
3) Der Vorsitzende kann jederzeit eine außerordentliche Versammlung einberufen.
Er ist dazu verpflichtet, sofern dieses ¼ der stimmberechtigten Mit4
glieder unter Angabe des Grundes verlangen. Abs. 1 letzter Halbsatz gilt
entsprechend. Die außerordentliche Versammlung hat die gleichen Befugnisse
wie die ordentliche Versammlung.
4) Über die Verhandlungen und Beschlüsse innerhalb einer Versammlung
sind kurze Niederschriften zu erstellen, die vom Leiter der Versammlung
sowie vom Schriftführer oder dessen Vertreter zu unterzeichnen ist.
§ 9
Eine Änderung der Satzung ist nur mit Dreiviertelmehrheit der Mitgliederversammlung
zulässig.
§ 10
Über die Auflösung des Vereins beschließt die Versammlung der Mitglieder
mit einer Mehrheit von ¾ der erschienen stimmberechtigten Mitglieder. Mit der
gleichen Stimmenmehrheit beschließt die Mitgliederversammlung über die
Verwendung des bei der Auflösung vorhandenen Vermögens unter Beachtung
des § 2 Abs. 1.
Bei Aufhebung oder Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist
das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.
Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach
Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
Gütersloh, 20.06.2006