Das Mandolinenorchester GT stellt sich nach einem schmerzlichen Verlust personell neu auf: Nach dem Tod seines langjährigen Dirigenten Dieter Kokot hat die renommierte Mandolinistin und Dirigentin Annika Hinsche die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen.
Mit Annika Hinsche konnte eine international gefragte Musikerin als Nachfolgerin gewonnen werden. Sie zählt zu den führenden Mandolinistinnen ihrer Generation und bringt neben ihrer solistischen Tätigkeit umfassende Erfahrung als Dirigentin und Pädagogin mit. Ihre künstlerische Arbeit ist geprägt von stilistischer Vielfalt, hoher musikalischer Qualität und einem besonderen Engagement für die Weiterentwicklung der Zupfmusik. Ihre erste prägende Station auf dem Weg zur Mandoline war das Mandolinenorchester Gütersloh, wo sie früh musikalische Erfahrungen sammelte.
Sie studierte Mandoline in Wuppertal bei Prof. Marga Wilden-Hüsgen, Prof. Caterina Lichtenberg und Gertrud Weyhofen sowie in Boston bei Prof. John McGann.
So ist Annika Hinsche international als Solistin und Kammermusikerin tätig und konzertiert in Europa, Asien und den USA. Zahlreiche Komponistinnen und Komponisten haben Werke eigens für sie geschrieben, wodurch sie das Repertoire ihres Instruments maßgeblich erweitert. Neben ihrer Konzerttätigkeit engagiert sie sich intensiv in der musikalischen Ausbildung und Nachwuchsförderung und ist zudem als Dirigentin verschiedener Ensembles aktiv u.a. leitet sie auch das Kammerorchester Chordofonia.
Das Mandolinenorchester GT blickt zuversichtlich in die Zukunft und freut sich darauf, gemeinsam mit Annika Hinsche neue musikalische Impulse zu setzen und die erfolgreiche Arbeit im Sinne Dieter Kokots fortzuführen.
Das erste Konzert unter der Leitung von Annika Hinsche findet am 22. November 2026 in der Klosterkirche Rietberg statt. Dieses Konzert markiert zugleich einen besonderen Neubeginn für das Orchester und lädt das Publikum ein, diesen wichtigen Moment musikalisch mitzuerleben.

